Schutz vor Blitzen Tipps

Blitze: Tipps zur Schadenprävention

von Lisa Riemann / Lesezeit: xx Min / veröffentlicht am 3. Mai 2018
Dunkle Wolken brauen sich zusammen, leise ertönt erstes Donnergrollen, und plötzlich zuckt ein greller Blitz über den Himmel. Dieses Naturschauspiel ist zwar das ganze Jahr über zu beobachten, doch vor allem in den heißeren Sommermonaten steigt die Häufigkeit. So auch beispielsweise am gestrigen 2. Mai, an dem laut wetter.at in den betroffenen Regionen in Österreich etwa 40.000 Blitze in nur einer Stunde gezählt wurden. Aber was tun im Fall der Fälle? Wie schützt man sich selbst und auch sein Hab und Gut vor einem Blitzschlag?
Im vergangenen Jahr wurden in ganz Österreich rund 141.000 Blitzeinschläge gezählt – über 33.000 mehr als 2016. Während der Blitzsaison, die von Mai bis September geht, werden im Regelfall 95 Prozent aller Blitzeinschläge eines gesamten Jahres gemessen. Im August 2017 blitzte es beispielsweise mehr als 51.000 Mal. Am stärksten betroffen waren vergangenes Jahr die Steiermark (37.137), gefolgt von Kärnten (24.189) und Tirol (22.442).

So schön die Blitze am Himmel sind, so gefährlich können sie auch sein. Besonders natürlich für den Menschen. Deshalb unbedingt einige Verhaltensregeln beachten, wie etwa den Aufenthalt im Freien meiden und rechtzeitig geschützte Bereiche aufsuchen.

Aber auch Haus und Hof kann es treffen. Mehrere tausend Schadensfälle gehen bei den österreichischen Versicherungen pro Jahr ein, die durch direkten oder indirekten Blitzschlag an Elektrogeräten entstehen. „Um sich dagegen zu schützen, sollte unbedingt eine Blitzschutzanlage vorhanden sein. Außerdem sollte beim Abschluss einer Eigenheimversicherung auf den Zusatzbaustein gegen Naturkatastrophen geachtet werden“, so Erich Karlik vom Allianz Kundenservice.

Apropos Zusatzbaustein: In der Haushalts- und Eigenheimversicherung der Allianz sind auch außergewöhnliche Naturereignisse – dazu zählen etwa Erdbeben, Überschwemmung und Hochwasser – mit kleinen Versicherungssummen (derzeit max. 5.000 Euro) mit eingeschlossen. Das ist aufgrund des großen Kumulrisikos nicht selbstverständlich. Mithilfe des Zusatzbausteines können Kundinnen und Kunden zwischen zwei Varianten wählen, um die Versicherungssumme weiter zu erhöhen und das persönliche Risiko zu senken.

Neben direkten Blitzeinschlägen stellen indirekte Blitze sehr häufig den Tod zahlreicher Elektrogeräte dar. Schätzungen zufolge verursachen Gewitter jedes Jahr Schäden in Millionenhöhe an elektronischen Geräten. Wenn es gewittert und blitzt, entsteht am Himmel eine hohe elektrische Energie, die über Leitungen technische Geräte im Haus erreichen kann. Die plötzliche hohe Spannung kann für Waschmaschine, Computer und Co. das sichere Aus bedeuten. Im Extremfall können Drähte schmelzen, Gegenstände in Brand geraten oder technische Anlagen explodieren.

Der wohl älteste und bewährteste Trick: Stecker aus der Steckdose ziehen, wenn ein Unwetter naht. Darüber hinaus sind Überspannungsschutzgeräte empfehlenswert. Sie sind aus drei Komponenten (Grob-, Mittel- und Feinschutz) aufgebaut und filtern stufenweise Überspannungen heraus.

Allerdings haben Überspannungsschutzgeräte ihre Grenzen. Sie schützen nicht hundertprozentig. Eine Haushaltsversicherung, die Schäden durch indirekte Blitzschlagschäden mit einschließt, schützt zwar nicht die Elektrogeräte, aber sorgt im Falle des Falles für finanzielle Absicherung.

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