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Tipps für die Schule: Fit im neuen Schuljahr!

Schulanfang Tipps
Jetzt läuten für alle Kinder und Jugendlichen (wieder) die Schulglocken. Dass der Schulalltag fit und vital gelingt, liegt uns allen am Herzen. Daher geben wir in diesem Beitrag Anregungen, wie Sie Ihren Nachwuchs dabei unterstützen können, gut durch den schulischen Alltag zu finden und die aktuellen Herausforderungen zu meistern.

Während der Schulzeit bestimmt ein neuer Takt den Alltag. Darauf sollten vor allem jüngere Kinder gut eingestimmt sein: Früheres Zubettgehen und neue Routinen einzuüben, macht den Übergang einfacher. Gemeinsame Rituale, mit denen der Tag beschlossen wird, sind ebenfalls hilfreich.

Um aufnahme- und leistungsfähig zu sein, ist ausreichend Schlaf jedenfalls essenziell: Für Schulkinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren sind laut Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. 9 bis 12 Stunden Schlaf sinnvoll. Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren kommen mit 8 bis 10 Stunden aus.

Computerspiele, lange Fernsehsessions und üppige Mahlzeiten erschweren es, zur Ruhe zu kommen und entspannenden Schlaf zu genießen: Daher sollten sie vor dem Zubettgehen vermieden werden.

Das Thema gesunde Jause ist ein Dauerbrenner – denn nährstoffreiche Ernährung fördert unsere Leistungsfähigkeit. Da in frühen Jahren die Basis für unser späteres Ess- und Trinkverhalten gelegt wird, sind Bemühungen um eine ausgewogene Ernährung besonders wichtig.

Idealerweise besteht die Vormittagsjause aus Vollkornprodukten, Eiweißlieferanten, frischem Obst, Gemüserohkost und möglichst zuckerfreien Getränken. Sollte das Frühstück überschaubar bis klein ausfallen, darf die Snackmenge auch gerne etwas größer sein.

Damit die gesunde Jause nicht zum Ladenhüter wird, sollte sie ansprechend und kindgerecht angerichtet in einer lebensmittelechten, gut verschließbaren Verpackung Platz finden: Brote mit Keksausstechern in Form zu bringen, snackbare Gemüse- oder Obststücke auf Spießen anzubieten und alles mit frischen Kräutern zu garnieren, verspricht mehr Freude am gesunden Genuss.

Ein Vollkornbrot mit Kresse oder Kräuteraufstrich, Kirschtomaten, Babykarotten oder Paprikaschiffchen ist ebenso einfach und schnell vorbereitet wie Joghurt mit Getreideflocken, Nüssen und frischem Obstsalat. Abgestimmt auf den Saisonkalender entsteht eine abwechslungsreiche und klimafreundliche Jause, die lange satt und aufnahmefähig hält.

Verzichten sollten Sie hingegen auf den Kauf spezieller Kinderprodukte, denn viele sind zu süß und fettreich. Auch Produkte, die mit dem Zusatz „ohne Zucker“ werben, sind in der Regel nicht süßungsfrei: Sie ersetzen herkömmlichen Industriezucker in der Regel mit Fruktose oder anderen Süßungsmitteln, die in größeren Mengen genossen, ebenfalls problematisch für Zähne, Körper und Konzentrationsfähigkeit sein können.

Damit der Schulweg nicht zur Belastungsprobe wird, sollten Schultasche und Rucksack gut sitzen und nicht zu schwer ausfallen. Achten Sie darauf, dass die gewählte Tasche im leeren Zustand nicht mehr als 1,2 kg auf die Waage bringt und kontrollieren Sie regelmäßig, dass im gefüllten Zustand nicht mehr als 10-12% des Körpergewichts Ihres Kindes erreicht werden.

Da vor allem jüngere SchülerInnen mit der Organisation des Tascheninhalts überfordert sein können, macht es Sinn, gemeinsam zu packen. So wird der richtige Umgang mit den Lernutensilien erlernt und geübt.

Achten Sie außerdem darauf, dass die Zugbänder nach dem Schultern straffgezogen werden und Tasche bzw. Rucksack gut am Rücken sitzen. Ideal ist ein ergonomisch geformtes Rückenteil, das der Form der Wirbelsäule entspricht. Um Schwitzen zu vermeiden, muss das Polstermaterial nicht nur formstabil und rutschfest, sondern auch atmungsaktiv sein.

Langes Sitzen verlangt nach einem Ausgleichsprogramm. Daher sollte Bewegung an der frischen Luft täglich auf dem Programm stehen.

Spiele im Garten, Toben auf dem Spielplatz, Abenteuer im Kletterpark, eine Partie Fußball oder Akrobatik auf dem Trampolin sind wunderbar geeignet, um Spannungen abzubauen, Abwehrkräfte zu stärken und Bewegungsfreude zu fördern. Egal, an welcher Aktivität Ihr Kind am meisten Spaß findet: Die tägliche Bewegungsportion sollte mindestens 60 Minuten in Anspruch nehmen.

Gemeinsame Zeit an der frischen Luft bietet außerdem Raum, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Erlebnisse des Schultages Revue passieren zu lassen.

Seit 2002 wird die Schuleinstiegsuntersuchung ein Jahr vor Schuleintritt im Rahmen des Mutter-Kind-Passes angeboten. Sie untersucht neben der körperlichen Entwicklung kognitive und psychomotorische Fähigkeiten sowie psychosoziale Reife, um Förder- und Unterstützungsbedarf frühzeitig auszuloten. 

Neben der Inanspruchnahme dieser Untersuchung und zusätzlicher schulärztlicher Begleitung sollte Ihr Kind auch regelmäßig fachärztlich untersucht werden: Engmaschige Kontrollen beim Augenarzt empfehlen sich insbesondere, wenn Fehlsichtigkeit in der Familie verankert ist. Liegen keine derartigen Vorbelastungen oder Auffälligkeiten vor, sollte die Kontrolle der Sehleistung alle 30 bis 42 Monate stattfinden. Nehmen schulische Leistungen abrupt ab, kann eine augenärztliche Untersuchung ebenfalls zielführend sein.

Verhaltensänderungen und wiederholte Schmerzäußerungen sollten ebenfalls ernst genommen werden: Nicht nur in Pandemiezeiten können sie Ausdruck von Überlastung, schulischen Problemen oder Mobbing sein. Expertinnen und Experten frühzeitig beizuziehen, schafft Entlastung und Erleichterung.

Der Abschluss einer privaten Gesundheitsversicherung unterstützt Sie dabei, Ihr Kind in allen Lebensphasen bestmöglich zu unterstützen und zu fördern. Mit unserem Gesundheitsplus schöpfen Sie außerdem neue Möglichkeiten in den Bereichen Diagnostik, Prävention und mentales Wohlbefinden aus.
In Zeiten wie diesen bietet die Online-Beratung bei Instahelp einen besonders großen Mehrwert, da Sie von jedem Ort aus mit dem Psychologen und der Psychologin Kontakt aufnehmen können. Die Wartezeit ist gering, die Kontaktaufnahme einfach und der Beratungsprozess anonym. Dies bietet Ihnen die Möglichkeit, gemeinsam Strategien zu erarbeiten, um Ihre Kraftreserven auftanken zu können.