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Mental Heath

Das können Sie für Ihre mentale Gesundheit tun

Mental Health
Am 10.10. war der World Mental Health Day – ein Tag, mit dem die World Federation for Mental Health darauf aufmerksam machen möchte, welch große und wichtige Rolle die psychische Gesundheit in unserem Leben spielt.

Eine Erkältung oder ein gebrochener Arm sind als Erkrankung greifbar – Sie wissen sofort, warum es Ihnen nicht gut geht. Psychische Störungen jedoch sind etwas Abstraktes und darum meist nicht so einfach zu verstehen. Das führt dazu, dass viele Menschen depressive Verstimmungen oder eine chronische Erschöpfung zunächst nicht besonders ernst nehmen. Dabei lassen sich mentale Störungen – vor allem am Anfang – gut behandeln.

Mit diesem Beitrag möchten wir Ihnen Tipps an die Hand geben, mit denen Sie Ihre mentale Gesundheit fördern können. Zudem verraten wir Ihnen, wie Sie mit psychischen Störungen am besten umgehen.

Bevor wir Ihnen Tipps geben, wie Sie Ihre mentale Gesundheit fördern bzw. aufrechterhalten können, möchten wir Ihnen erklären, was genau sich hinter dem Begriff verbirgt.

Für Mental Health gibt es keine festgelegte Definition. Vielmehr verbergen sich dahinter verschiedene Aspekte der Gesundheit, die den Zustand der Psyche eines Menschen betreffen. Weitere Teilaspekte sind das körperliche und soziale Wohlbefinden.

Ihr psychisches Wohlergehen kann folglich nicht einfach vom Rest des allgemeinen Gesundheitszustandes abgekoppelt werden, sondern ist als Teil davon zu sehen. Gleichzeitig ist Mental Health eine zentrale Voraussetzung dafür, dass Sie Ihren Alltag und die damit zusammenhängenden Belastungen bewältigen können.

Wie gut Sie mit stressigen Situationen umgehen können, hängt von Ihrer Resilienz ab. Bei manchen Menschen führen der Streit mit dem Partner oder nicht erledigte Aufgaben im Job zu Schlafstörungen, andere können solche Dinge leicht wegstecken. Die gute Nachricht: Sie können Ihre psychische Gesundheit selbst fördern und damit das Risiko für eine seelische Erkrankung reduzieren.

Die mentale und körperliche Gesundheit beeinflussen sich immer gegenseitig. Leiden Sie zum Beispiel unter einer Depression, fühlen Sie sich körperlich schlapp. Darüber hinaus nimmt Ihre persönliche Umwelt einen großen Einfluss auf Ihre mentale Stärke. Traumatische Lebensereignisse, Arbeitslosigkeit oder ein schlechtes soziales Umfeld sind eine Reihe an Risikofaktoren, die Ihre psychische Gesundheit belasten können. Eine gesunde Lebensweise und starke Bindungen zum Partner oder der Partnerin, der Familie oder Freunden wirken sich hingegen positiv auf Ihr Wohlergehen aus. Sie werden daher auch als Schutzfaktoren bezeichnet. Wenn Sie diese aufrechterhalten, können Sie Ihre mentale Gesundheit fördern und Belastungen besser aushalten.

Eine gesunde Lebensweise umfasst viele Aspekte. Zum Beispiel sollten Sie auf eine gute Work-Life-Balance achten. Wer täglich Überstunden macht, hat in der Regel keine Zeit mehr, sich zu entspannen, soziale Beziehungen zu pflegen, Sport zu betreiben und sich gesund zu ernähren. Dabei sind genau das die Dinge, die zu Ihrem psychischen Wohlbefinden beitragen.

Sie brauchen nicht jeden Tag ins Fitnessstudio zu gehen oder einen Marathon zu laufen. Wichtig ist, dass Sie sich regelmäßig bewegen – am besten an der frischen Luft. Schon jeden Tag eine halbe Stunde Spazierengehen kurbelt Ihren Stoffwechsel an und trägt zur Gesunderhaltung Ihrer Organe bei. Darüber hinaus fördert Bewegung den Stressabbau.

Achten Sie außerdem auf ausreichend Schlaf. Wer dauerhaft weniger als sechs Stunden je Nacht schläft, riskiert das Risiko für seelische und körperliche Erkrankungen. Das Gleiche gilt für eine ungesunde Ernährungsweise. Wer täglich vitamin- und nährstoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Nüsse und Hülsenfrüchte in seinen Speiseplan integriert, kann sein Risiko senken, an einer Depression zu erkranken.

Psychische Krankheiten sind heute zum Glück kein absolutes Tabu-Thema mehr. Immer mehr Menschen sprechen offen über ihre seelischen Erkrankungen und ihren Weg aus der Krise. Gleichzeitig gibt es immer noch soziale Gruppen, in denen über die eigenen Probleme lieber geschwiegen wird, zum Beispiel aus Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren. Dabei steigt gerade dann die Gefahr einer seelischen Störung, wenn Gefühle nicht offen kommuniziert werden dürfen.

Fühlen Sie sich mental belastet, sollten Sie im ersten Schritt mit jemandem darüber sprechen. Dies kann eine vertraute Person aus der Familie bzw. dem Freundeskreis sein oder ausgebildete Psycholog:innen. Wichtig ist, dass Sie sich überhaupt jemandem anvertrauen und Ihre Probleme besprechen können.

Auf keinen Fall sollten Sie eine psychische Belastung herunterspielen! Aus Schlafstörungen oder Kopfschmerzen können sich mit der Zeit Angststörungen, Depressionen, Burnout oder sogar Suchterkrankungen entwickeln. Schwere psychische Erkrankungen können letztendlich sogar dazu führen, dass Sie vorerst nicht mehr am Arbeits- und Sozialleben teilnehmen können.

So weit muss es jedoch nicht kommen: Psychische Störungen können mittlerweile sehr gut behandelt werden, zum Beispiel mit einer Gesprächs- oder Verhaltenstherapie. Wagen Sie den ersten Schritt und suchen Sie professionelle Hilfe! Sie müssen Ihre Probleme nicht allein bewältigen!

Wir unterstützen Sie natürlich dabei, zu mentaler Gesundheit zurückzufinden, zum Beispiel durch die vertragsgemäße Kostenerstattung für eine Psychotherapie, wenn bei Ihnen eine psychische Erkrankung diagnostiziert wurde.

Unser Anspruch geht aber weiter: wir bieten mit Instahelp eine psychologische Online-Beratung an, bei der Sie mit ausgebildeten und erfahrenen Psycholog:innen anonym sprechen oder chatten können – und das einfach per Smartphone, Tablet oder PC von Ihrem Zuhause aus.

Mit diesem Service können wir Ihnen als erste Versicherung in Österreich eine präventive psychologische Beratung anbieten. Nachdem Sie sich online eine passende Psychologin oder einen Psychologen ausgewählt haben, startet die Beratung innerhalb von 24 Stunden. Auch abends oder am Wochenende ist ein Chat möglich, sodass Sie die Hilfe flexibel in Anspruch nehmen können.