Gefahren auf dem Schulweg

Schulbeginn: Gefahr lauert auf dem Schulweg

von Lisa Riemann / Lesezeit: 2 Min / veröffentlicht am 3.09.2019
Tragisch: In den vergangenen fünf Jahren ist die Anzahl der Schulwegunfälle sowie der dabei verunglückten Schüler um fast ein Fünftel gestiegen. 2013 kam es zu 466 Unfällen mit
503 verletzten Schülern, 2018 waren es sogar 570 Unfälle mit 610 verunglückten Schülern. Am häufigsten passierten Schulwegunfälle übrigens im vergangenen Jahr in Oberösterreich (107), gefolgt von Niederösterreich (93) und Wien (88). Positives Schlusslicht: Im Burgenland kam es nur zu neun Unfällen mit Schulkindern.

Doch warum kommt es für Kinder im Straßenverkehr immer wieder zu gefährlichen Situationen?

  • Kindern wird aufgrund ihrer Körpergröße häufig die Sicht verstellt.
  • Sie werden von Autofahrern oft erst im letzten Moment wahrgenommen.
  • Kindern selbst nehmen den Straßenverkehr ganz anders wahr als Erwachsene.
Eine kleine Unachtsamkeit und schon ist es passiert. Aber: Fehler passieren, auch im Straßenverkehr. Eine Studie des Allianz Zentrums für Technik hat sich mit den häufigsten Fehlern von Fußgängern im Straßenverkehr beschäftigt. Diese sind:
  • falsches Überqueren der Fahrbahn, etwa an einer nicht dafür vorgesehenen Stelle,
  • plötzliches Hervortreten bei Sichteinschränkung,
  • Spielen neben oder auf der Fahrbahn.

Autofahrer sollten nun vor allem zu Schulbeginn in Wohngegenden und rund um Schulen besonders umsichtig fahren: Augen auf, Tempo reduzieren und stets bremsbereit bleiben. Das gilt auch für Fußgängerüberwege, denn auch hier geschehen leider immer wieder schwere Unfälle, wie die Fußgängerstudie der Allianz ermittelte.

Eltern – besonders von Schulanfängern – sollten den Schulweg mit den Kindern mehrmals gemeinsam üben und ihnen die drohenden Gefahren bewusst zu machen. Wichtig ist die Vorbildbildwirkung der Erwachsenen, sich rücksichtsvoll und umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten.

Passiert dennoch ein Unfall, wird neben dauerhaften körperlichen Folgen auch das Familienbudget belastet. Eltern können ihren Nachwuchs jedoch absichern: Mit der Kinder-Unfallversicherung bietet die Allianz einen Basisschutz ab fünf Euro für Kinder bis 18 Jahre an. Der weltweite Versicherungsschutz gilt sowohl bei Unfällen in Kinderkrippe und Schule, als auch in der Freizeit.
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