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Schlacken, Giftstoffe und schädliche Umwelteinflüsse: Was wir unserem Körper nicht zumuten wollen, soll durch Detox-Kuren verschwinden. Aber welche Ansätze gibt es, welche Effekte lassen sich nachweisen und was sollte man berücksichtigen, um das eigene Wohlbefinden zu steigern? 

In diesem Beitrag verraten wir’s oder Sie besuchen direkt unsere Gesundheitsversicherung:

Ursprünglich verwendete man die Bezeichnung Detox für medizinische bzw. klinische Prozeduren, bei denen die Reinigung des Körpers von lebensbedrohlichen Einflüssen durch Alkohol, Drogen und andere Gifte im Zentrum stand.

Dieses Verständnis hat sich grundlegend gewandelt: Denn heute werden unter dem Begriff Detox unterschiedliche Kuren und (Do-it-yourself-)Programme zusammengefasst, die unser Wohlbefinden steigern und unerwünschte körperliche Symptome mildern sollen. In dieser Vielfalt den Durchblick zu bewahren, ist gar nicht so einfach. Im Folgenden möchten wir daher einige der bekanntesten Detox-Maßnahmen vorstellen.

Detox-Diäten sind so vielfältig wie die Vorlieben der Menschen, die sie anwenden: Das Angebot reicht von besonders nährstoffreichen Ernährungsweisen über Saft- und Smoothie-Kuren bis zum gezielten Genuss von Detox-Tees, Zitronenwasser oder Himalaya-Salz-Cocktails.

So unterschiedlich die Ansätze, so gleich die Zielsetzungen: Neben den Zielen, das eigene Wohlbefinden zu steigern und chronische Leiden zu lindern, motiviert häufig auch der Wunsch, Gewicht zu verlieren, zum Start einer Detox-Diät.

Abrupte Veränderungen von Routinen, einseitige Ernährungsweisen und die verstärkte Aufnahme von Flüssigkeiten, die den Elektrolythaushalt beeinträchtigen, können allerdings auch problematische Wirkungen zeitigen. Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, sollte daher auf eine ausreichende Nährstoffversorgung Wert legen und die geplante Veränderung medizinisch begleiten lassen.

Da sich die gesundheitsfördernden Wirkungen von Ernährungsumstellungen vor allem auf einen reduzierten Konsum stark verarbeiteter Lebensmittel und eine erhöhte Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen zurückführen lassen, sind in der Regel auch keine teuren Zusatzprodukte erforderlich.

Ein empfehlenswerter Detox-Schritt ist jedenfalls der regelmäßige Verzicht auf Alkohol. Eine gesunde Leber kann sich zwar binnen 24 Stunden regenerieren, doch sollte diese Fähigkeit nicht überstrapaziert werden. Wer bereit ist, zwei bis vier Wochen abstinent zu leben, garantiert Leber und Immunsystem eine wohltuende Verschnaufpause.

 

Detox für die Figur

Auch wenn der Darm für viele Menschen zu den körperlichen Tabuzonen gehört, ist der Markt für einschlägige Cleanses riesig: Neben Tees mit abführender Wirkung und Einnahme von Bittersalzen werden auch Colon Hydro-Therapien angeboten, die den Körper unterstützen, das Aussehen verjüngen und den Effekt anschließender Detox-Diäten erhöhen sollen.

Bei Eingriffen in die sensible Darmflora ist jedoch Vorsicht geboten: Do-it-yourself-Kuren bergen ein erhebliches Risiko. Reinigungsprozeduren sollten daher immer medizinisch begleitet werden.

In der Regel ist ein derartiger Eingriff zur Steigerung des Wohlbefindens gar nicht nötig: Wollen wir unserem Darm, der mit 400 m2 die größte Kontaktfläche unseres Körpers zur Außenwelt darstellt, Gutes tun, entfalten auch gelindere Mittel Wirkung:Sehr häufig warten wir darauf, dass andere Menschen uns die Bestätigung geben, dass wir in einem Bereich gut oder talentiert sind. Wir wünschen uns Anerkennung und Lob - können ein Kompliment dann aber häufig gar nicht annehmen. Viel wichtiger als die Wertschätzung von außen ist daher das ganz persönliche Bewusstsein der eigenen Stärken. Wenn Sie wissen, worin Sie unschlagbar sind, kann Ihnen diese Superkraft niemand mehr nehmen. 

  • Stressfreie Mahlzeiten: Jede Mahlzeit sollte in Ruhe genossen werden – denn hastig bzw. schlecht Gekautes belastet unseren Darm mit Mehrarbeit.
  • Weniger Zucker, weniger Fett: Der Genuss von Zucker beeinträchtigt unseren Darm und kann Entzündungen in unserem Körper fördern. Daher sollten wir neben unserem Konsum von Limonaden und Süßspeisen, auch die Aufnahme von einfachen Kohlenhydraten über Weißbrot und Pasta drosseln. Weniger ist mehr lautet übrigens auch die Devise, wenn es um die Zufuhr von Fetten in Gestalt von Fast Food & Co. geht.
  • Ballaststoffreiche Ernährung – drei Mal am Tag: Ernährungsformen, die eine ausreichende Versorgung mit Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten sicherstellen, unterstützen die Darmtätigkeit. Außerdem sollten wir unserem Verdauungszentrum regelmäßige Ruhepausen gönnen: Drei Mahlzeiten, die zum Abend hin immer leichter ausfallen, sind in der Regel optimal.

 

Detox für den Darm

Neben Diäten und klassischen Cleanses umfasst der Begriff Detox auch verschiedenste Entspannungs- und Wellness-Programme. Dabei reicht das Spektrum von speziellen Atemtechniken über regelmäßige Saunagänge und stoffwechselstimulierende Massagen bis zu Fußbädern, Wechselduschen und Wickeln.

Entspannung in einer geschäftigen Welt verspricht außerdem der Digital Detox, der zu einem bewussteren Umgang mit technischen Hilfsmitteln wie Smartphone, Social Media & Co. anleiten soll.

Hier gilt: Hören Sie auf Ihre Bedürfnisse und lassen Sie sich von Ihnen leiten. Denn nur Sie wissen, was Ihrer Seele guttut.

Egal, welche Detox-Form Sie bevorzugen: Bleiben Sie sich treu und achten Sie auf Ihr Wohlbefinden. Die Energieladung der Allianz Gesundheitsversicherung unterstützt Sie dabei und eröffnet die Möglichkeit, in guter Begleitung zu einem gesünderen Lebensstil zu finden.