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Sportliche Betätigung und mentale Fitness

Warum ist physiche Bewegung so wichtig für die Psyche?
Sport und Bewegung stehen vieler Hinsicht in engem Zusammenhang mit mentaler Gesundheit. Neben den zahlreichen körperlichen Auswirkungen, die wir durch regelmäßige Bewegung erleben dürfen, tragen auch viele psychische Phänomene des Sports zu einer Verbesserung der mentalen Fitness bei. Hierzu zählen beispielsweise eine verbesserte Körperwahrnehmung, ein gesteigertes Körperbewusstsein und ein erhöhtes Selbstwertgefühl. Das bewusste Erkennen dieses Zusammenhangs zwischen körperlichen und psychischen Prozessen wirkt sich zudem positiv auf unsere Befindlichkeit aus. Doch wie kommt es eigentlich zu diesem “Gesundheits-Push” und vor allem: Wie kann ich mich selbst dazu überreden, regelmäßig Bewegung zu machen? 

Speziell die letzten Monate haben gezeigt, dass kaum jemand vor mentalen Herausforderungen bewahrt ist. Wenn das Leben gerade auf dem Kopf steht, ist es vollkommen normal, dass wir uns im ersten Moment überfordert und überwältigt davon fühlen.

Körperliche Aktivität kann dabei auf ganz verschiedenen Wegen helfen, wieder ins mentale Gleichgewicht zu gelangen. 

  1. Einerseits führt Sport und Bewegung in einem bestimmten Ausmaß zu biologischen Prozessen in unserem Körper, die sich im weiteren Verlauf positiv auf unsere Psyche auswirken. Studien zufolge erweist sich moderates Ausdauertraining bei leichten - und teilweise sogar mittelschweren - depressiven Episoden als ähnlich wirksam wie die Einnahme gängiger Antidepressiva! 
  2. Zusätzlich dazu - und jetzt wird es wissenschaftlich - steigt während dem Ausdauertraining die Blutkonzentration eines wichtigen Botenstoffs, dem sogenannten „brain derived neurotrophic factor“ (BDNF), der unter anderem mit der Bildung neuer Nervenzellen in unserem Gehirn und unserer Merkfähigkeit in Zusammenhang gebracht wird.
  3. Besonders in schwierigen Lebenssituationen kann sportliche Aktivität dabei helfen, verlorenes Selbstvertrauen aufzubauen sowie Spaß und Freude im Alltag wiederzufinden. Zusätzlich dazu bietet körperliche Ertüchtigung oft eine gute Möglichkeit, innere Anspannungen zu reduzieren, Frustrationen abzubauen, einen gesunden Schlaf zu fördern und positive soziale Interaktionen herzustellen. Darüber hinaus können bestimmte körperliche Aktivitäten gezielt Entspannung auslösen und somit auf einem anderen Weg für mentales Gleichgewicht sorgen.
  4. Hinzu kommt, dass Sport und Bewegung über Konfrontations zu einem Abbau von Angst, Anspannung und innerer Unruhe führen können. Hierbei spielt vor allem die Neubewertung bestimmter körperlicher Reaktionen eine wichtige Rolle. Ein schneller Herzschlag („Herzrasen“), muskuläre Spannung oder Schwitzen werden immer weniger als bedrohlich wahrgenommen, was zu einer deutlichen Verringerung von Ängsten und Panikreaktionen führt.
Versuche, eine gewisse Regelmäßigkeit in deinen Alltag zu bringen. Automatisierte Tätigkeiten (regelmäßige Kurse, terminliche Absprachen mit Freunden oder Kolleginnen) benötigen deutlich weniger Überwindung als jene, über die man im Einzelnen nachdenken und darüber entscheiden muss, ob man sie ausführen möchte oder nicht.
Ergreife in Zeiten, in denen es dir etwas besser geht, die Chance, Bewegungsmöglichkeiten zu finden, die dir Spaß machen und guttun. Je mehr Freude dir bestimmte Aktivitäten bringen, desto wahrscheinlicher ist es, dass du es auch in schwierigeren Phasen schaffen wirst, dich dafür zu motivieren. Auch hierbei gilt: Regelmäßigkeit und soziale Einbindung helfen zusätzlich.
Gerade in Zeiten wie diesen kann es unglaublich entlastend sein, eine Person an der Hand zu haben, die einen durch schwierige Zeiten begleitet. Moderne Medien ermöglichen es, diese Unterstützung auch mobil und online in Anspruch zu nehmen - wie zum Beispiel eine psychologische Beratung bei Instahelp. 
Auch wenn es dir gerade gut geht, ist es wichtig, präventiv etwas für deine Gesundheit zu tun. Die mentale Fitness ist vergleichbar mit einem Muskel, den man regelmäßig und konsequent trainieren muss, um Fortschritte spürbar zu machen. Während man die Muskeln des Körpers sehen kann, nimmt man die mentalen Muskeln auf anderen Ebenen wahr: durch ein starkes Selbstwertgefühl, hohe Widerstandskraft oder eine deutlich verbesserte Lebensqualität. 

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