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Checkliste: So schützen Sie Ihr Unternehmen vor Cybercrime

von Lisa Riemann / Lesezeit: 2 Min / veröffentlicht am 19.09.2019

Im vergangenen Jahr ist laut Bundeskriminalamt die Zahl der gemeldeten Cybercrime-Vergehen hierzulande im Vergleich zum Vorjahr weiter um 16,8 Prozent gestiegen – hinzu kommt eine erhebliche Dunkelziffer. Ziel einer Attacke kann außerdem jeder sein. Kein Unternehmen ist zu klein für die Angreifer. Dementsprechend hoch ist das Risiko auch für die knappe halbe Million der Klein- und Kleinstunternehmen in Österreich.

 

Und genau diese rund 450.000 Betriebe sind für ihre digitale Sicherheit noch nicht gerüstet:
60 Prozent der rund 450.000 österreichischen Ein-Personen- und Kleinunternehmen fühlen sich von Cyber-Risiken kaum bedroht, rund ein Viertel hat sich über diese Thematik noch gar keine Gedanken gemacht. Dieses fehlende Risikobewusstsein spiegelt sich auch im Arbeitsalltag der Unternehmen wider: Verdächtige Mails werden zwar gelöscht und Computer-Updates durchgeführt, regelmäßige Passwortänderungen nehmen hingegen nur wenige vor, und 31 Prozent der Kleinbetriebe sparen sich die Ausgaben für den Virenschutz.
Versicherungen gegen Cyber-Risiken werden laut Umfrage in Österreichs Kleinunternehmen derzeit nur in sehr geringem Maße genutzt: Lediglich 5 Prozent der Befragten geben an, eine solche zu besitzen. Mit einem vierstufigen Produkt bietet die Allianz nun erstmals für Firmenkunden eine Lösung im Bereich Cyber an. Diese beinhaltet neben einer Computerschaden-Versicherung auch einen technischen und kommunikationstechnischen Support im IT-Notfall, Cyber-Schutz im Zusammenhang mit Datenschutz- oder Vertraulichkeitsverletzungen sowie Cyberattacken und eine Vertrauensschadenversicherung.

Was die heimischen Ein-Personen-Unternehmen, Klein- und Mittelbetrieben bräuchten? Eine Schärfung ihres Bewusstseins für die gefährliche Situation und ein höheres Maß an Eigeninitiative in Richtung Prävention, und zwar durch das Aufsetzen von vorbeugenden Prozessen.

Hier die Top 10-Tipps:

  • Schärfung des Bewusstseins für Cybergefahren
  • Eigeninitiative: Was kann ich selbst zum Schutz beitragen (zB vorsichtiger Umgang mit E-Mails, Vorsicht bei Zahlungen im Internet)
  • Kennen und Einhaltung rechtlicher Verpflichtungen (DGSVO o.ä.)
  • Awareness -Training (auch für Mitarbeiter)
  • Installation und Wartung von Sicherheitsfeatures des Betriebssystems, Virenschutzprogrammen, Firewalls,
  • Regelmäßige Updates von Betriebssystem, verwendeten Programmen, Virenschutzprogrammen, …
  • Regelmäßige Daten- und Programmsicherung
  • Erstellung und regelmäßige Änderung von komplexen Passwörtern
  • Einbindung von externen Experten & Abklären von Verfügbarkeit im Krisenfall
  • Prozess / Aufgaben / Zuständigkeiten klären: IT-Verantwortung, Koordination im Krisenfall, Ansprechpartner/Beteiligte, Rechtliches, …
Und wie schützen Sie sich vor der „Gefahr aus dem Netz“?
Blog-Autorin

Market Management & Corporate Communications