Winterzeit ist Einbruchszeit

Winterzeit ist Einbruchszeit: Checkliste zur Prävention

von Lisa Riemann / Lesezeit: 1 Min / veröffentlicht am 7.11.2017

2016 wurden in Österreich pro Tag 36 Einbrüche in Häuser und Wohnungen begangen, die Aufklärungsrate liegt bei 10 Prozent. Egal, ob Wohnungs- oder Hauseinbruch, Gefühle der Hilflosigkeit und Unsicherheit sind bei vielen Betroffenen häufig vorhanden. Mitunter führen diese sogar so weit, dass nur noch eine Übersiedlung hilft, um die verloren gegangene Sicherheit zurückzugewinnen.

Neben den allseits bekannten Dämmerungseinbrüchen, die in den Herbst- und Wintermonaten stark zunehmen, sind Einbrüche während der Urlaubszeit, in der Wohnungen und Häuser einige Tage bis zu Wochen nicht bewohnt werden, bei Kriminellen besonders beliebt.

 

  • Den Schein wahren – Zeitschalter und Fernsehsimulator: Rollläden oder Jalousien schützen zwar vor Hitze, ziehen aber auch Einbrecher nahezu magisch an – selbst der dümmste Einbrecher bekommt das irgendwann einmal mit. Abhilfe könnte eine Zeitschaltuhr schaffen, die mit der Beleuchtung, dem Fernseher oder dem Radio verbunden ist. Fernsehsimulatoren gibt es übrigens schon um circa 40 Euro.
  • Briefkasten und Türmatte: Das regelmäßige Entleeren des Briefkastens durch die Nachbarn macht Sinn. Und auch die von Hausmeistern häufig aufgestellte Türmatte verrät einiges über eine Abwesenheit des Wohnungsbesitzers.
  • facebook und andere soziale Medien: Professionelle Banden nützen die sozialen Netzwerke mittlerweile häufig, um ihre potenziellen Opfer im Vorfeld auszuspionieren. Postings, wie zum Beispiel „Ich bin dann mal 3 Wochen weg“ oder „New York, ich komme“, sollte man sich daher gut überlegen – auch wenn man seine Vorfreude noch so gerne auf diesem Wege der ganzen Welt mitteilen möchte.
  • Regenrinne: Besonders geschickten Einbrechern reicht eine Regenrinne völlig aus, um in höher gelegene Stockwerke einzudringen. Auch Balkon- und Terrassenbesitzer sind also nicht vor unliebsamen Gästen gefeit und sollten entsprechende Vorkehrungen treffen.
  • Ein letzter Tipp: Das Bundeskriminalamt Österreich stellt auf seiner Homepage auch ein sogenanntes Eigentumsverzeichnis zum Download bereit. Es kann als kleine Hilfe bei der Auflistung von Wertsachen dienen. Denn mal ehrlich, wer kann schon aus dem Stegreif alle seine Wertsachen auswendig und vor allem vollständig aufzählen?
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