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Allianz Crash-Test

Wenn Skier auf der Autobahn zu Geschoßen werden

  • Simulierter Auffahrunfall mit 50 km/h: Skier auf dem Dach werden zur Gefahr im Straßenverkehr

  • Dachlast verändert Fahrverhalten

  • Empfehlung der Unfallforscher: Zurrgurte auch in der Box verwenden, schwere Gegenstände in den Kofferraum

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Ein aktueller Crash-Test des Allianz Zentrums für Technik (AZT) zeigt: Skiausrüstung auf dem Autodach kann zur Gefahr für Menschen und Fahrzeuge werden. „Bei einem Verkehrsunfall geht von der Dachbox eine hohe Gefahr aus, wenn sie schlecht gesichert ist. Das wird sehr oft unterschätzt“, erklärt Kurt Benesch, Leiter des Allianz Kundenservices.

Crash-Test: 50 km/h reichen für verheerende Folgen

Einer der bevorzugten Wege, die Ausrüstung in die Berge zu transportieren, ist das Auto. Dachboxen sind für die Fahrt mit dem Pkw ein beliebtes Mittel, um zusätzlichen Stauraum zu erhalten.

Bei dem Crash-Test wurde ein Auffahrunfall mit 50 km/h simuliert. Dabei war die Dachbox mit Wintersportausrüstung so beladen, wie es oft der Fall ist: Die Gegenstände lagen ungesichert in der Box. Obwohl die maximal zulässige Ladung von 50 Kilogramm mit nur 34 Kilogramm bei Weitem nicht erreicht wurde, rutschte beim Zusammenprall der gesamte Inhalt nach vorne. Die Skier verursachten dabei ein Loch in der Wand der Dachbox, durch das die Ladung aus der Box flog und zur Gefahr für andere Straßenverkehrsteilnehmer wurde. Bei dem Versuch löste sich die Dachbox außerdem vom Grundträger, weil die einfachen Klemmbefestigungen die Kräfte nicht aushalten konnten. Wäre der Crash-Test im Straßenverkehr passiert, hätten die pro Paar rund fünf Kilo schweren Skier die Heckscheibe des vorderen Fahrzeuges wie ein Speer durchschlagen und die Insassen möglicherweise schwer verletzt.

Korrekte Sicherung mindert Unfallfolgen

„Eine Dachbox ist eine praktische Möglichkeit, sperrige Gegenstände zu transportieren. Aber wie im Kofferraum muss auch in der Box die Ladung richtig befestigt werden, um Fahrzeugschäden und eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer durch herumfliegende Skier zu verhindern“, so Benesch.

Um die Unfallfolgen möglichst gering zu halten, ist eine korrekte Sicherung mit Zurrgurten und Zurrösen oder speziellen Spannvorrichtungen innerhalb der Box notwendig. Schwere Koffer oder schlecht zu fixierende Gegenstände wie zum Beispiel Skischuhe gehören grundsätzlich in den Kofferraum. Neben einer einwandfreien Sicherung der Dachbox, bei der auch die höchst zulässige Dachlast des Autos berücksichtigt werden muss, ist aufgrund des Zusatzgewichtes auch eine Überprüfung des korrekten Reifendrucks erforderlich. Darüber hinaus gilt es, die Fahrweise entsprechend anzupassen, da sich aufgrund der Gewichtsverlagerung das Fahrverhalten des Autos insbesondere in Kurven und beim Bremsen verändert.

Mehr Informationen zum Thema

Link zum Crash-Test-Video

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten.

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