• 2021 auch Anzahl der Verletzten nach Unfällen gestiegen
  • Motorradunfälle sehr oft ohne „Unfallgegner“
  • Unfallgefahr auch innerorts hoch
  • Viele Motorräder noch ohne moderne Sicherheitstechnik
  • Fahrsicherheitstrainings und ausreichende Schutzbekleidung extrem wichtig
  • Auch Mopedfahrer:innen verunglückten im vergangenen Jahr häufiger
75 Menschen verunglückten auf Österreichs Straßen im vergangenen Jahr tödlich auf dem Motorrad – das waren 21 Prozent aller Unfalltoten in Österreich. Beunruhigend ist zudem der Anstieg von Verkehrsopfern auf einem Moped von vier auf 13 Fahrer:innen. Der unfallsenkende Effekt des ersten Lockdown-Jahres wurde damit beim vor allem im Berufsverkehr junger Menschen genutzten Moped wieder aufgezehrt. Gleichzeitig stieg die Anzahl der verletzten Motorrad- und Mopedfahrer:innen um knapp fünf Prozent. Gerade jetzt, wo die steigenden Temperaturen zu Ausfahrten animieren, sollte deshalb verstärkt an die Verkehrssicherheit auf zwei Rädern gedacht werden, betont die Allianz. Die Zahlen des Vorjahres ließen befürchten, dass sich mit dem anstehenden Sommermonat Juni die Unfälle wieder häufen.
Unfälle auf zwei Rädern häufig Fahrunfälle
„Im Frühjahr leidet bei vielen Motorradfahrer:innen nach monatelanger Abstinenz die Vertrautheit auf der Maschine oder es fehlt die erforderliche Fitness. Um wieder Fahrpraxis zu sammeln, sind regelmäßige Fahrsicherheitstrainings äußerst empfehlenswert“, so Christoph Marek, Vorstand Versicherungstechnik der Allianz in Österreich, der ergänzt: „Einspurige Kraftfahrzeuge haben kaum eine ‚Knautschzone‘. Umso wichtiger ist auch bei heißem Wetter und kurzen Strecken das Tragen einer ausreichenden Schutzkleidung.“ Vor allem Motorradunfälle sind sehr oft so genannte Fahrunfälle – also Unfälle ohne Zutun anderer Verkehrsteilnehmer:innen. Wie Schadenakten des Allianz Zentrums für Technik (AZT) zeigen, ist dies oft auf nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen. Viele Gefahren auf dem Motorrad können auch durch Antiblockiersysteme (ABS) gemindert werden.
Unfallgefahr auch innerhalb von Ortschaften hoch
Motorradunfälle haben nicht nur auf Landstraßen oder Autobahnen bei hoher Geschwindigkeit gravierende Folgen. Nach Allianz Schadenanalysen ereignete sich ein Großteil der Unfälle innerorts, typisch sind insbesondere Auffahrunfälle. Auch Mopedunfälle geschehen häufig innerhalb von Ortschaften bei Tag und Trockenheit, selten unter auffälligen Fahrbahnbedingungen oder durch technische Defekte.
Sicherheitsfunktionen für Motorräder noch zu wenig populär  
Die aktive Fahrzeugsicherheit ist bei Motorrädern mittlerweile technisch weit fortgeschritten. Sie hilft mitunter, die Stabilität des Fahrzeuges in kritischen Situationen zu optimieren. Allianz Analysen zeigen jedoch, dass verunfallte Motorräder oftmals älter sind als beispielsweise Pkws. „Die überwiegende Nutzung der Motorräder als Freizeit- und Sportgerät bewirkt, dass die Fahrzeuge immer noch zu selten mit modernen Bremssystemen oder anderen für die Sicherheit wichtigen Assistenzsystemen  ausgestattet sind“, so Jörg Kubitzki, Unfallforscher des Allianz Zentrums für Technik. Das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Sicherheitssystemen beim Kauf von Motorrädern müsse noch geschärft werden. Gerade bei der Anschaffung von gebrauchten Fahrzeugen sollte man darauf achten, dass Sicherheitssysteme eingebaut sind.
Richtige Absicherung bei Motorradschäden  
Neben Sicherheitsaspekten, die Biker:innen beachten sollten, ist ein Blick auf den Deckungsumfang der Motorradversicherung ratsam. Einer der häufigsten gemeldeten Schäden ist beispielsweise der Parkschaden, der in der Regel nur mit einer Vollkasko-Versicherung abgesichert ist. Die Allianz bietet aber bereits mit ihrer Teilkaskoversicherung die Deckung von Park- und Vandalismusschäden an. Je nach gewünschter Risikoabdeckung stehen den Kund:innen vier unterschiedliche Versicherungspakete (Comfort, Plus, Extra, Max) zur Auswahl.
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