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Allianz Claims Review: Feuer und Explosionen bescheren Österreichs Unternehmen die größten Schäden

  • Mehr Schäden durch technisches und menschliches Versagen als durch Naturkatastrophen

  • Betriebsunterbrechungen treiben Kosten in die Höhe

  • Ausblick: Cyberrisiken werden immer bedrohlicher

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Die größten Schäden für Unternehmen entstehen weltweit durch Feuer und Explosionen. Dies geht aus dem aktuellen Global Claims Review von Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) hervor, der mehr als 470.000 Schadenfälle der letzten fünf Jahre aus über 200 Ländern analysierte. „In den kommenden Jahren werden zusätzlich auch die wachsenden Cyberrisken und die Auswirkungen neuer Technologien die Schadensituation im Bereich der Industrieversicherung immer stärker beeinflussen“, kommentiert Ole Ohlmeyer, AGCS Country Manager für Österreich, die Ergebnisse der Untersuchung.

Größte Gefahr: Technische und menschliche Fehler

Zwar haben auch Wirbelstürme und andere Naturkatastrophen in den letzten zwei Jahren verheerende Schäden verursacht, doch die mit Abstand größte Anzahl an Versicherungsfällen weltweit melden Unternehmen aufgrund von technischen und menschlichen Faktoren. Häufigster Schadenauslöser weltweit sind Feuer und Explosionen (24 Prozent aller Schadenfälle), die auch die größten finanziellen Verluste verursachen. Kollisionen und Abstürze in der Luftfahrt – ob am Boden oder in der Luft – bilden die zweitwichtigste Schadenursache (14 Prozent). „Die globale Luftfahrtindustrie feierte kürzlich zwar ihr sicherstes Jahr, doch es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass die Branche deshalb weniger Schadenfälle meldet“, so Allianz Experte Ohlmeyer. Verbundwerkstoffe treiben die Reparaturkosten in die Höhe und auch der Einsatz von technisch komplexeren Triebwerken wirke sich aus. Fehlerhafte Verarbeitung/mangelhafte Wartung, Stürme und defekte Produkte komplettieren die Top 5 der größten Schadenursachen. Über 75 Prozent der finanziellen Verluste in aller Welt sind durch die zehn wichtigsten Ursachen entstanden.

Österreich: Feuer ist für Unternehmen teuer

Auch in Österreich entstehen die mit Abstand teuersten Schäden durch Feuer und Explosionen. Sie machten im Untersuchungszeitraum 53 Prozent des Gesamtwerts aller Schäden aus. Zahlenmäßig am häufigsten treten Schadenfälle durch fehlerhafte Verarbeitung und Wartung auf. Flugzeugkollisionen, beschädigte Waren und Produktmängel spielen bei den Schadenzahlen ebenfalls eine wesentliche Rolle.

Betriebsunterbrechungen als Ursache für Kostenexplosion

Die in den letzten fünf Jahren durch Feuer und Explosionen vernichteten Werte belaufen sich weltweit auf mehr als 14 Milliarden Euro. Klammert man Naturkatastrophen aus, dann gingen über die Hälfte der 20 größten analysierten Versicherungsereignisse mit einer durchschnittlichen Schadensumme von knapp 1,5 Milliarden Euro auf diese Ursache zurück. Wie der AGCS Global Claims Review zeigt, treiben vor allem die Feuerschaden-bedingten Betriebsunterbrechungen die Schäden in die Höhe: Im Durchschnitt belaufen sich Sachversicherungsansprüche aufgrund von Betriebsunterbrechungen auf über 3 Millionen Euro pro Schadenfall, das sind rund 39 Prozent mehr als der Mittelwert des zugehörigen direkten Sachschadens.

Ausblick: Neue Technologien bringen Chancen und Risiken

Die Analyse der Allianz zeigt deutlich, dass für Unternehmen und ihre Versicherer immer höhere Werte auf dem Spiel stehen: „In dem vernetzten und globalisierten wirtschaftlichen Umfeld, in dem wir uns heute befinden, werden die Vermögensschäden noch weiter ansteigen“, prognostiziert Ohlmeyer. Einerseits liege das an der geografischen Wertekonzentration – nicht selten in Regionen mit hoher Risikoexposition –, andererseits an Dominoeffekten entlang von Lieferketten und weltumspannenden Netzwerken. „In Zukunft werden neue Technologien zwar geschäftliche Vorteile, aber auch neue Risiken und Versicherungsschäden mit sich bringen. Allerdings geben diese Technologien uns auch die Chance, Verluste zu verhindern oder zumindest zu verringern und die Schadenregulierung für unsere Kunden zu optimieren“, so Ohlmeyer abschließend.

Über AGCS Claims Review

Der Bericht bietet nach Schäden aufgeschlüsselte Statistiken für 13 Länder und analysiert Schadenmuster einer Reihe von Branchen, zum Beispiel der Luft- und Schifffahrt oder der Energiebranche, sowie verschiedene Versicherungssparten wie Sach-, Haftpflichtversicherung, Technische Versicherung und Financial Lines.

Über Allianz Global Corporate & Specialty

Allianz Global Corporate & Specialty SE (AGCS) ist die eigene Marke der Allianz Gruppe für Industrie- und Spezialrisiken. Die AGCS bietet Versicherungs- und Risikomanagementberatung über das gesamte Spektrum von Spezialversicherung, ART und Firmengeschäft: Marine, Aviation (inkl. Space), Energy, Engineering, Entertainment, Financial Lines (inkl. D&O), Liability, Mid-Corporate und Property (sowie Internationale Versicherungsprogramme).

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

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Die Allianz Gruppe Österreich und AGCS SE übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der enthaltenen Aussagen und Informationen. Aus dieser Pressemitteilung erwachsen keine Rechtsansprüche - gleichgültig welcher Art. Irrtümer und Tippfehler sind vorbehalten. Diese Pressemitteilung ist insbesondere kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Produkten der Allianz Gruppe Österreich und der AGCS SE.

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Die hier gemachten Erklärungen beinhalten möglicherweise Aussagen zu auf die Zukunft gerichtete Erwartungen oder sonstige Feststellungen, die auf der derzeitigen Sichtweise und Annahme der Geschäftsführung beruhen und bekannte und unbekannte Risiken und Unsicherheiten bergen, die zu erheblichen Abweichungen bei den tatsächlichen Ergebnissen, Wertentwicklungen oder Ereignissen gegenüber den in diesen Aussagen ausgedrückten oder implizierten Erklärungen führen können. Zusätzlich zu den aufgrund des Kontextes in die Zukunft gerichteten Behauptungen, sind sich auf die Zukunft beziehende Aussagen durch die Wörter "könnten", "werden", "dürften", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen", "möglich" oder "fortsetzen" und ähnliche Ausdrücke erkennbar.

Die tatsächlichen Ergebnisse, Wertenwicklungen oder Ereignisse können erheblich von den Angaben in diesen Aussagen abweichen und zwar u. a. aufgrund (i) der allgemeinen Wirtschaftslage, einschließlich spezieller wirtschaftlicher Bedingungen bei Kerngeschäft und -märkten der Allianz Gruppe, (ii) der Wertentwicklungen der Finanzmärkte, einschließlich Schwellenländer, sowie auch der Marktvolatilität, Liquidität und Kredite betreffenden Ereignisse (iii) der Häufigkeit und Schwere der versicherten Schadenereignisse, einschließlich solcher, die auf Naturkatastrophen zurückgehen, sowie der Entwicklung der Schadenaufwendungen, (iv) von Sterblichkeits- und Krankheitsraten bzw. -tendenzen, (v) der Stornoraten, (vi) der Ausfallrate von Kreditnehmern, (vii) von Änderungen des Zinsniveaus, (viii) von Wechselkursen, einschließlich des Euro/US- Dollar-Kurses, (ix) wechselnder Konkurrenzniveaus, (x) Änderungen von Gesetzen und Bestimmungen, einschließlich geldwirtschaftlicher Konvergenz und Europäischer Währungsunion, (xi) Änderungen bei der Politik der Zentralbanken und/oder ausländischer Regierungen, (xii) von Auswirkungen von Akquisitionen, einschließlich anschließender Integrationsmaßnahmen, (xiii) von Restrukturierungsmaßnahmen sowie aufgrund von (xiv) allgemeinen Wettbewerbsfaktoren, und zwar jeweils auf lokaler, regionaler, nationaler und/oder globaler Ebene. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die hier besprochenen Angelegenheiten können auch von Risiken und Unsicherheiten betroffen sein, wie sie von Zeit zu Zeit in den von der Allianz SE bei der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission hinterlegten Unterlagen beschrieben werden. Securities and Exchange Commission (Amerikanischen Börsenaufsicht) Das Unternehmen sieht sich nicht verpflichtet, in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren.

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Lisa Wissenwasser, MA
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