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Allianz warnt vor Ablenkung am Steuer: Gefährlicher Start in die Ferien

  • Ablenkungsrisiko durch Mitfahrer wird unterschätzt

  • Wohnzimmer-Feeling im Auto schafft trügerische Sicherheit

  • Nahezu jeder dritte tödliche Verkehrsunfall wird durch Ablenkung verursacht

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Mit alljährlich rund 400 Verkehrsunfällen mit Personenschäden zählt das erste Ferienwochenende traditionell zu den gefährlichsten des Jahres auf Österreichs Straßen. 2017 waren dabei drei Todesopfer zu beklagen, im Jahr davor sogar zehn. Zum Start in den heurigen Sommerurlaub warnen die Experten der Allianz Versicherung besonders vor der Gefahr der Ablenkung während der Fahrt. Nicht nur der schnelle Blick auf das Smartphone oder das Navigationsgerät stelle ein Unfallrisiko für Autofahrer dar. Viele Menschen lassen sich vor allem durch Mitfahrer leicht ablenken, ganz besonders, wenn Kinder mit an Bord sind. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Allianz Zentrums für Technik (AZT). Die Folgen sind oft verheerend: Bei drei von zehn tödlichen Verkehrsunfällen in Österreich gilt Ablenkung als Hauptursache.

Ablenkungsrisiko Beifahrer

„Im öffentlichen Verkehr ist es längst akzeptiert, dass während der Fahrt nicht mit dem Busfahrer gesprochen werden sollte. Private Autofahrer halten sich daran aber kaum“, betont Mag. Beate Sommerer, Schadenexpertin und Geschäftsführerin des Allianz Kundenservice. Wenn die Fahrt in die Ferien direkt an den Arbeitsalltag anschließt, sei die Gefahr der Ablenkung zudem besonders hoch, so Sommerer. Müdigkeit auf der einen, Vorfreude auf der anderen Seite, ergeben einen gefährlichen Mix.

Wie eine AZT-Umfrage zeigt, empfinden neun von zehn Lenkern soziale Interaktion im Auto generell als Ablenkung. Zu den massiven Störfaktoren zählen dabei telefonierende Mitfahrer (72 Prozent) und intensive Gespräche mit den Beifahrern (70 Prozent). Beinahe die Hälfte der Befragten berichtet von Ablenkung durch aggressive oder gereizte Stimmung. Rund ein Drittel gibt an, sich vom Verhalten der Mitfahrer oder ausgelassenen Situationen beeinträchtigt zu fühlen. „Das Auto ist kein neutraler Ort, an dem Störfaktoren ausgeschaltet sind. Gefühle und Stimmung beeinflussen die Fahrerleistung und damit auch die Unfallgefahr in hohem Ausmaß“, kommentiert Sommerer die Umfragedaten.

Autos werden zum rollenden Wohnzimmer

Neben intensiver Interaktion während der Autofahrt fordern auch zahlreiche andere Tätigkeiten häufig die Aufmerksamkeit des Lenkers, das Auto wird zum rollenden Wohnzimmer. Knapp drei Viertel der Autofahrer lassen sich durch Musikhören oder Radiobeiträge ablenken. 44 Prozent berichten, während der Fahrt zu essen, zu trinken oder zu rauchen. Jeder Dritte stellt Sitz und Spiegel erst richtig ein, wenn das Fahrzeug bereits in Bewegung ist, oder schnallt sich dann erst an. 14 Prozent justieren ihre Kleidung oder frischen ihr Make-Up während der Fahrt auf.

Ablenkung: Unfallgefahr Nummer Eins

„Auch scheinbar harmlose Aktivitäten im Fahrzeug können zu Unfällen führen. Dies zeigen Vergleiche der Unfallraten von Fahrern mit und ohne Ablenkung“, erklärt Dr. Jörg Kubitzki, Unfallforscher am AZT. Dem Experten zufolge würden Lenker fahrfremde Tätigkeiten am Steuer mit einem deutlich höheren Risiko bezahlen. „Immer öfter führt Ablenkung auch zu Unfällen mit Todesfolge“, so Kubitzki. So sei bei mehr als 100 tödlichen Verkehrsunfällen in Österreich im vergangenen Jahr Ablenkung die Hauptursache gewesen, schätzt die Allianz.

Für die Sicherheitsstudie führte das Allianz Zentrum für Technik gemeinsam mit den Instituten Mensch-Verkehr-Umwelt (MVU) und Makam Research eine Repräsentativerhebung unter 1.600 Autofahrern in Österreich, der Schweiz und Deutschland durch.

Das Allianz Zentrum für Technik

Als Forschungsinstitut der Allianz untersucht das Allianz Zentrum für Technik Fragestellungen aus den Bereichen Kraftfahrzeugtechnik und Straßenverkehrssicherheit. Dabei geht es vorrangig um die Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie die Schadenvermeidung, verbessertes Crash-Verhalten und erhöhte Reparaturfreundlichkeit.

 

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Dr. Marita Roloff
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