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Presseinformation

Allianz Kfz-Schadenstatistik: Marder haben im Mai Hochsaison

  • Niederösterreich mit den meisten Tierbissen an Fahrzeugen

  • Gummi- und Kunststoffteile von Autos bei Mardern sehr beliebt



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Der Motorraum von Autos ist für Marder ein beliebtes Ziel. Fahrzeuge, die an verschiedenen Orten, über Nacht und im Freien geparkt werden, sind dabei einer erhöhten Gefahr ausgesetzt. Seit dem Jahr 2010 wurden der Allianz insgesamt mehr als 26.000 Kfz-Schäden gemeldet, die einen Marderbiss als Ursache haben. Das sind im Durchschnitt rund 12 gemeldete Vorfälle pro Tag. Alleine in den drei schadenträchtigsten Monaten des Jahres ereignet sich knapp ein Drittel aller Marderbisse an Fahrzeugen. Dabei ist der Mai mit 10,8 Prozent der gefährlichste Monat. Dahinter folgen Juni (10,1 Prozent) und April (9,9 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Während der November (Platz vier mit 8,8 Prozent) für Marder ebenfalls eine arbeitsintensive Phase bedeutet, kehrt hingegen in den darauffolgenden Wintermonaten Jänner (7,6 Prozent), Dezember (6,8 Prozent) und Februar (6,3 Prozent) Ruhe ein. Im Februar sind die Fahrzeuge vor den Kleintieren somit am sichersten.   

Niederösterreich mit höchster Schadenzahl, Vorarlberg am ungefährlichsten

„Marder treiben in ganz Österreich ihr Unwesen: In keinem Bundesland und zu keiner Jahreszeit sind Fahrzeuge vor Marderbissen gefeit“, erklärt Kurt Benesch, Geschäftsführer des Allianz Kundenservice. Bei den Schadenzahlen zeigt sich, dass im Osten Österreichs die mit Abstand meisten Tierbisse an Fahrzeugen auftreten. In diesem Ranking befindet sich Niederösterreich mit 28,4 Prozent aller österreichweiten Marderbisse mit großem Abstand an erster Stelle. Auf Position zwei rangiert Wien (16,1 Prozent), gefolgt von Oberösterreich (12,4 Prozent). Laut Allianz Zahlen sind Fahrzeuge in Vorarlberg (3,6 Prozent) vor Mardern am sichersten. 

Motorraum als Kampfzone – Kaskoversicherung schützt

Der Motorraum wird von Mardern häufig als Austragungsort möglicher Revierkämpfe ausgewählt. Denn hat ein Kleintier im Motorraum eines Autos gewütet, liegt das im Regelfall daran, dass es dort die Duftmarke eines Konkurrenten gewittert hat. Um sein Revier zu verteidigen, beißt das Kleintier zu. Gummi- und Kunststoffteile stehen dabei im Fokus der Marder. Angeknabberte oder zerfressene Kabel sowie durchbohrte Kühlerschläuche sind häufig das Ergebnis von vorrangig nächtlichen Aktivitäten. „Eine Kfz-Kaskoversicherung der Allianz deckt die finanziellen Folgen eines Tierbisses ab und sorgt zumindest dafür, dass der Marderschaden kein Loch in die Geldbörse reißt“, so Benesch. Vorbeugende Maßnahmen, damit es erst gar nicht so weit kommt, gibt es viele: Die kostengünstigste Lösung ist, einen Maschendrahtzaun unter das Auto zu legen, da Marder den nachgiebigen und instabilen Untergrund meiden. Darüber hinaus können empfindliche Leitungen im Motorraum mit einem Wellrohr geschützt werden und eine regelmäßige Motorwäsche sorgt zudem dafür, Duftspuren von Mardern zu entfernen. 

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten.

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MMag. Manfred Rapolter, MA
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