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Allianz Österreich Prognose: 2016 geborene Babys werden Millionäre

  • Lebenserwerbseinkommen von 1,5 Millionen Euro brutto

  • Rund die Hälfte der Neugeborenen wird über 100 Jahre alt

  • Allianz skizziert den fiktiven Lebenslauf eines Neujahrsbabys

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Ob das erste 2016 geborene Baby in Österreich ein Bub oder Mädchen wird? Das kann heute noch niemand sagen. Fest steht jedoch, dass das Kleine gute Chancen hat, seinen 100. Geburtstag zu feiern – wie etwa die Hälfte aller 2016 geborenen Babys. Durchschnittlich wird ein Neujahrsbaby 2016 in seinem Leben brutto 1,5 Millionen Euro verdienen, das sind netto 1,07 Millionen Euro. Die Allianz erzählt die mögliche Lebensgeschichte eines Neujahrsbabys, vor dem Hintergrund des afrikanischen Jahrhunderts, dem abwechslungsreichen Arbeiten auf verschiedenen Kontinenten sowie einem Lebensabend in einer Senioren-WG. 

Schuleintritt 2022, Matura 2034

Steht am Anfang der Schullaufbahn noch die Frage nach der größten Schultüte, wird es schnell ernst: Welchen Bildungsweg soll das Kind einschlagen? Insbesondere Eltern mit Hochschulabschluss streben dabei dasselbe Bildungsniveau für ihren Nachwuchs an. 2034, wenn das Neujahrsbaby die Matura absolviert, markiert in Österreich einen demografischen Wendepunkt: Es ist das Ende der Pensionsantrittswelle der Babyboomer-Generation. Mit der Matura in der Tasche werden sich 2034 rund 40 Prozent der Schulabgänger für ein Studium entscheiden. Wer sich optimal auf die Jobsuche vorbereiten will, belegt außerdem Seminare, die Sprache und Gepflogenheiten in einer der Boomregionen Afrika, Lateinamerika oder Asien vermitteln. 

2039: Die erste Festanstellung winkt

Nach dem Studienabschluss 2039 gilt es, sich die erste Festanstellung aus verschiedenen Angeboten auszusuchen – denn Fachkräfte werden von den Arbeitgebern hierzulande händeringend gesucht. Auf zehn erwerbsfähige Menschen kommen hierzulande mehr als vier Pensionisten. Die Wahl fällt auf ein brasilianisches Unternehmen mit Sitz in Österreich. Spannend gestalten sich die Auslandsaufenthalte in Megacities: Zwei Drittel der Weltbevölkerung leben nach 2030 in Städten mit mehr als zehn Millionen Einwohnern. Die meisten dieser Stadtgebiete liegen in den Industrieländern Nordamerikas (82 Prozent der Gesamtbevölkerung), in Lateinamerika und den Karibikstaaten (80 Prozent) sowie in Europa (73 Prozent). Nach zehn Jahren folgt der Wechsel zu einem afrikanischen Unternehmen. Während in Europa die Bevölkerung zurückgeht, hat sich die Bevölkerung in Afrika bis 2050 mehr als verdoppelt.

2054: Die alte Heimat ruft

2054 zieht es das mittlerweile 38-jährige Neujahrsbaby zurück in die österreichische Heimat. Auch die Großmutter freut sich, da sie nun im erweiterten Familienkreis ihren hundertsten Geburtstag feiern kann. Sie ist damit eine von 12.000 Über-Hundert-Jährigen in Österreich. Der eigene Nachwuchs, der 2055 das Licht der Welt erblickt, soll in der Nähe der Großeltern aufwachsen. Österreich wird unter dem Blickwinkel des Klimawandels nach wie vor als attraktiv eingeschätzt – auch, wenn es weiterhin unterschiedlichen Naturgefahren ausgesetzt ist –, sicherer und angenehmer als andere Länder: Aufgrund des Klimawandels kommt es weltweit vermehrt zu Naturkatastrophen wie Hitzewellen, Dürreperioden, Überflutungen und Tropenstürmen. 

2080er: Der verdiente Ruhestand beginnt

In den 2080er-Jahren geht das 2016 geborene Baby in Pension. So ganz arbeitsfrei ist diese allerdings nicht: Aufgrund nach wie vor rückläufiger Erwerbspersonenzahlen ist für die Unternehmen der Know-how-Erhalt von größter Bedeutung. Deshalb ist es üblich, mit einem mehrjährigen Beratervertrag seines ehemaligen Arbeitgebers in den Ruhestand zu gehen. Wenn es auf seine Erwerbsbiographie zurückblickt, hat es mehr als eine Million Euro netto verdient. Neben einem erfüllenden Beruf zahlt sich nun auch die jahrzehntelange Disziplin aus, frühzeitig monatlich vom Nettoeinkommen einen bestimmten Prozentsatz in die private Altersvorsorge investiert zu haben: Durch eine Lebensversicherung bekommt es nun eine monatliche Zusatzpension, die den Lebensstandard auch in der Pension sichert. Mit Anfang 90 beschließt unser Neugeborenes des Jahrgangs 2016 dann, in eine Senioren-WG zu ziehen. Das verspricht mehr Unterhaltung, und zudem haben die Bewohner bereits einen mobilen Pflegedienst für den Fall engagiert, dass jemand krank oder pflegebedürftig wird.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten.

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MMag. Manfred Rapolter, MA
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