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Presseinformation: Bilanz 2014

Allianz Österreich weiter auf profitablem Wachstumspfad Kontakte

Vorläufige Ergebnisse 2014

  • Prämieneinnahmen stiegen um 2,5 Prozent auf 1.383,0 Millionen Euro

  • Bestes versicherungstechnisches Ergebnis in der Allianz Geschichte

  • Combined Ratio verbesserte sich auf 94,4 Prozent

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Die Allianz Gruppe in Österreich konnte trotz eines schwierigen Umfeldes im Vorjahresvergleich ihre Ergebnisse deutlich verbessern: Das um 26,8 Prozent gesteigerte Ergebnis im Kerngeschäft zeige, dass man sich auch in herausfordernden Zeiten gut entwickeln könne. „Wir sind auf einem profitablen Wachstumspfad und gesund aufgestellt – das zeigt auch das beste versicherungstechnische Ergebnis in der Allianz Geschichte“, erklärte Dr. Wolfram Littich, Vorstandsvorsitzender der Allianz Gruppe in Österreich, am Donnerstag vor Journalisten.

Prämienplus in allen Geschäftsfeldern

Im Bereich Schaden-Unfall wurde die Wachstumsphase der vergangenen Jahre prolongiert: Die abgegrenzten Bruttoprämien legten von 907,9 Millionen Euro auf 917,7 Millionen Euro (+1,1 Prozent) zu. Bei den Sparten sticht insbesondere die Unfallversicherung heraus, die um 5,7 Prozent auf 82,0 Millionen Euro wuchs. In der Krankenversicherung stehen die Zeichen weiter auf Zubau: Die Prämien stiegen von 56,6 Millionen Euro um 6,1 Prozent auf 60,1 Millionen Euro. Auch in der Lebensversicherung gab es erfreuliche Zuwächse zu verzeichnen: Bei den Einnahmen gegen laufende Prämien konnte mit 363,8 Millionen Euro ein neuer Rekordwert erzielt werden (+2,4 Prozent), das Einmalerlagsgeschäft legte von 29,4 Millionen Euro um 40,5 Prozent auf 41,3 Millionen Euro zu. Die Gesamtprämien in der Lebensversicherung stiegen um 5,3 Prozent, von 384,7 Millionen Euro im Jahr 2013 auf 405,2 Millionen Euro im Jahr 2014. „In der Krankenversicherung sind wir um 2,8 Prozentpunkte, in der Lebensversicherung um 1,4 Prozentpunkte über dem Markt gewachsen“, so Littich. Über alle Geschäftsbereiche gerechnet, wurde mit einer abgegrenzten Bruttoprämie von 1.383,0 Millionen Euro (2013: 1.349,2) um 2,5 Prozent mehr eingenommen als im Vorjahr.

Aufwendungen für Versicherungsfälle leicht unter Vorjahresniveau

Im Bereich Schaden-Unfall stiegen die Aufwendungen um 1,6 Prozent auf 636,7 Millionen Euro von 626,7 Millionen Euro. In der Lebensversicherung wurden mit 295,5 Millionen Euro (2013: 319,8) um 7,6 Prozent weniger Leistungen ausbezahlt als 2013. In der Krankenversicherung sind die Aufwendungen für Versicherungsfälle um 8,0 Prozent gestiegen: von 32,8 Millionen Euro auf 35,4 Millionen Euro. Die Aufwendungen, über alle Geschäftsbereiche gerechnet, lagen um 1,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau: „Im Jahr 2014 haben wir Leistungen in Höhe von insgesamt 967,6 Millionen Euro an unsere Kunden ausbezahlt“, erklärte Littich.

Gewinn stieg um 9,1 Prozent

„Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen hatten wir ein außerordentlich gutes Jahr“, betonte Littich. Die Allianz konnte dabei das beste versicherungstechnische Ergebnis in ihrer Geschichte erzielen: Nach 61,1 Millionen Euro im Vorjahr stieg das versicherungstechnische Ergebnis um 26,8 Prozent auf 77,5 Millionen Euro. Die Combined Ratio war mit 94,4 (2013: 96,5) Prozent im Branchenvergleich wieder ein sehr guter Wert. Auch das Investmentergebnis konnte gesteigert werden: es befand sich mit 199,3 Millionen Euro um 3,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahres (2013: 192,2). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) legte von 102,0 Millionen Euro im Vorjahr um 8,0 Prozent auf 110,1 Millionen Euro zu. Der Jahresgewinn stieg von 73,4 Millionen Euro im Jahr 2013 um 9,1 Prozent auf 80,1 Millionen Euro.

Bilanz für den Kunden

Diese Ergebnisse seien auch eine logische Konsequenz aus geschäftspolitischen Entscheidungen, die zur Jahrtausendwende getroffen worden sind. „Mit der Gründung eines Customer Care Centers haben wir vor fünfzehn Jahren die Weichen neu gestellt und damit Weitblick bewiesen“, so Littich. Die damit einhergehende Neuausrichtung des Geschäftsmodells bildete mit dem Einsatz wegweisender IT den Grundstein für die heute so wichtigen digitalen Prozesse in der Kundenkommunikation der Allianz. Dadurch sei es möglich, dass 98 Prozent aller Schadenmeldungen nach spätestens 48 Stunden angelegt und 80 Prozent aller Rechnungen innerhalb von 5 Tagen bezahlt werden können.

Grüne Veranlagung

Auch das laufende Jahr stehe für die Allianz ganz im Zeichen von langfristigen Weichenstellungen – diesmal im Zusammenhang mit Investitionsentscheidungen: Basis dafür ist ein vom WWF Österreich in Zusammenarbeit mit insgesamt 70 Experten aus 40 Organisationen entwickeltes innovatives Nachhaltigkeitsmodell für Investments. Die Allianz Österreich hat als erstes Unternehmen ihre gesamten Kapitalanlagen – rund sieben Milliarden Euro – nach dem neuen Modell bewerten lassen und richtet nicht nur Teilaspekte, sondern ihr gesamtes Portfolio schrittweise auf Nachhaltigkeit aus: „Derzeit sind 83 Prozent unserer Kapitalanlagen im grünen oder gelben Bereich. Wir möchten bis 2020 diesen Anteil auf 88 Prozent erhöhen“, so Littich. Besonderes Augenmerk legt die Allianz Österreich dabei auf den freiwilligen und dauerhaften Rückzug aus Kohleabbau-Investments. Das aus den Verkaufserlösen frei werdende Kapital wird in Erneuerbare Energien reinvestiert – dies ist ein erster wichtiger Schritt, um deren Anteil im Unternehmensportfolio von derzeit knapp 12 Prozent auf 24 Prozent bis 2020 zu verdoppeln. Der WWF macht sein Modell ab 2015 auch für andere Finanzunternehmen zugänglich, damit möglichst viele Unternehmen dem Beispiel der Allianz folgen können. „Auch in diesem Fall wird gelten: Was heute bahnbrechend ist, wird in fünfzehn Jahren im Mainstream angekommen sein“, so Littich abschließend.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten.

Presse Kontakt

MMag. Manfred Rapolter, MA
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