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Tipps zur privaten Unfallversicherung

Von Schadensmeldung und Deckungsumfang bis zu aktuellen Angeboten

Sie haben eine Unfallversicherung der Allianz abgeschlossen und Fragen zu Ihrem Versicherungsschutz oder dem Vorgehen im Schadensfall?

Hier finden Sie alle wesentlichen Informationen:

Schaden melden: So funktioniert’s

Ist Ihnen ein Unfall zugestoßen, sollten Sie uns diesen Umstand ehestmöglich melden. Damit das einfach und unkompliziert funktioniert, können Sie aus verschiedenen Kanälen wählen:

Kundenportal

Ihre Stammdaten sind im Kundenportal bereits hinterlegt, sodass die Schadensmeldung nur wenig Zeit in Anspruch nimmt.

Allianz App

Auch in der Allianz App sind Ihre Stammdaten bereits hinterlegt und Sie können jederzeit einfach den Schaden unterwegs melden:

Online-Service

Einen Unfall können Sie aber auch über unser reguläres Webangebot melden. Bitte beachten Sie, dass Ihre Stammdaten in diesem Fall nicht vorbelegt werden – sondern von Ihnen bereitgehalten werden müssen.

Ist die private Unfallversicherung steuerlich absetzbar?

Schon bislang war die Absetzbarkeit privater Versicherungsbeiträge auf Kranken-, Lebens- und Unfallversicherung beschränkt. Ab 2020 können die Prämienausgaben im Rahmen des Steuerausgleichs (Arbeitnehmerveranlagung) überhaupt nicht mehr als Sonderausgaben berücksichtigt werden.

Wenn Sie Ihre private Unfallversicherung vor 2016 abgeschlossen haben, können Sie die diesbezüglichen Aufwendungen aber noch bis 2020 steuerlich absetzen.

Mehrere Unfallversicherungen – mehr Leistung?

Bei Versicherungen gilt meist das Subsidiaritätsprinzip: Das bedeutet, dass auch bei Mehrfachversicherung nur ein Versicherer leistet.

Bei der Unfallversicherung ist das – im Falle einer unfallbedingten Invalidität (Frage in FAQ: Was versteht man unter Invalidität?) – anders: Hier leisten alle Versicherer, bei denen Sie einen diesbezüglichen Schutz abgeschlossen haben. Eine Mehrfachversicherung kann in diesem Zusammenhang also durchaus zu Ihren Gunsten sein.

Unfallversicherung oder Insassen-Unfallversicherung: Wo liegen die Unterschiede?

Gerade im Straßenverkehr sollten Sie bestmöglich gegen Folgeschäden abgesichert sein. Doch welche Versicherung deckt im Ernstfall welche Leistungen? Und braucht es neben einer Insassen-Unfallversicherung überhaupt noch zusätzlichen Schutz?

Um diese Fragen beantworten zu können, ist ein Blick auf den Deckungsumfang der beiden Versicherungstypen sinnvoll: Denn im Gegensatz zur privaten Unfallversicherung leistet die Insassen-Unfallversicherung, die in Kombination mit einer Kfz-Versicherung abgeschlossen wird, ausschließlich für Unfälle, die mit einem bestimmten (versicherten) Fahrzeug geschehen, und zwar ausschließlich für Heilkosten, Taggeld sowie in Todes- und Invaliditätsfällen.

Die Leistungen aus der Unfallversicherung können Sie hingegen bei Unfällen aller Art abrufen – ohne auf einen konkreten Fall oder ein konkretes Fahrzeug eingegrenzt zu sein. Für welchen Schutz Sie sich entscheiden, sollte deshalb ganz auf Ihre Lebenssituation abgestimmt sein. Lassen Sie sich dazu ausführlich beraten!

Unfallversicherung bei Risikosportarten: Das sollten Sie wissen:

Generell sind sämtliche sportliche Aktivitäten, welche als Hobbysport ausgeübt werden, im Basispaket der Allianz Unfallversicherung kostenfrei mitversichert. Das gilt zum Beispiel für Handball, Volleyball, Basketball, Laufsport, Wasserski, Eishockey, Tanzsport, Tennis, Schwimmen und viele mehr.

Schäden, die bei der Ausübung risikoreicher Sportarten entstehen, werden vom Basisschutz der Unfallversicherung nicht gedeckt, dabei verlangen gerade Motorsport, Mountainbiken, Klettern und Tauchen nach entsprechender Absicherung. Sollten Sie ein solches Hobby ausüben, macht es also Sinn, den Deckungsumfang der privaten Unfallversicherung zu erweitern.

Die Allianz bietet Ihnen zu diesem Zweck drei Pakete, die auf den Risikograd der ausgeübten Sportart abgestimmt sind und dafür sorgen, dass Sie Ihrem Hobby immer sorgenfrei nachgehen können:

Allianz Österreich - Allianz Sportpakete

Anfragepflicht besteht hingegen immer,

  • wenn Sie Ihren Lebensunterhalt überwiegend aus der sportlichen Tätigkeit bestreiten (also Profi-SportlerIn sind)
  • wenn Sie Fußball auf dem Niveau der obersten Landesliga und darüber spielen
  • wenn Sie an Landes-, Bundes- oder internationalen Wettbewerben des nordischen oder alpinen Schisports, Snowboardens, des Freestyle-, Bob-, Schibob-, Skeletonfahrens oder Rodelns (auf Natur- und Kunstbahnen) sowie an offiziellen Trainings für derartige Veranstaltungen teilnehmen

Unsere BeraterInnen stehen Ihnen gerne für alle Fragen zur Verfügung.