Firmenkunden
Berater suchen
Finden Sie einen Berater in Ihrer Nähe

Wechsel zwischen PK und BKV

Kontakt & Service


Service-Hotline: 05 9009-9001

(Mo–Fr von 7:00 bis 18:00 Uhr)

Ich möchte ein Angebot

Sonstige Anliegen

Schaden-Schnell-Service Hotline:
05 9009 9009

oder

Schaden online melden

  • Kontakt
  • Schaden

  Wechsel in die betriebliche Kollektivversicherung


Mit der letzten Pensionskassengesetznovelle wurde ein Wahlrecht zwischen der Pensionskasse und der betrieblichen Garantiepension geschaffen.

Aktive Dienstnehmer ab 55 Lebensjahren können sich bis zum 31.Oktober des Jahres individuell und danach jährlich entscheiden, ob sie von der Pensionskasse mit dem angesparten Kapital in die betriebliche Garantiepension wechseln wollen.




Allianz Österreich - Ehepaar

  Die wesentlichen Eckpunkte

Allianz Österreich - Eckpunkte
  • Voraussetzungen auf Unternehmensebene: Betriebsvereinbarung und Rahmenvertrages mit einem Lebensversicherer schaffen
  • Anwartschaftsberechtigte einer Pensionskasse, die in eine Betriebliche Kollektivversicherung wechseln wollen, müssen dies ihrem Dienstgeber und der Pensionskasse bis spätestens zum 31.Oktober eines Kalenderjahres schriftlich mitteilen, damit der Übertritt in die betriebliche Kollektivversicherung zum nachfolgenden Jahresbeginn wirksam wird.

  Informationsblätter

Hier finden Sie eine Übersicht über die Wechselmöglichkeiten von der PK zur BKV.

Wechselmöglichkeiten von der PK zur BKV (3266 KB)

Hier finden Sie eine Übersicht über die Unterschiede zwischen PK und BKV.

Unterschiede zwischen PK und BKV (26 KB)

  Fragen und Antworten

  • 1. Welche Sicherheit bietet die BKV?

  • 2. Kann die Rente sinken?

  • 3. Wie errechnet sich meine Rente?

  • 4. Wer kann in die BKV wechseln?

  • 5. Gilt die Regelung auch für meine Hinterbliebenen?

  • 6. Wann muss ich mich für einen Wechsel entscheiden?

  • 7. Ist ein Wechsel aus der BKV zurück in die Pensionskasse möglich?

1. Welche Sicherheit bietet die BKV?

Bei der BKV ist eine Mindestverzinsung (derzeit 1,75 %*) garantiert und alle zugeteilten Gewinne sind unverfallbar. Auch das Risiko der steigenden Lebenserwartung trägt die Allianz Lebensversicherung,
da die bei Vertragsabschluss geltenden Rententafeln verwendet werden und somit bereits zu diesem Zeitpunkt Gewissheit herrscht, wie hoch die garantierte Rente ist.

2. Kann die Rente sinken?

Nein, die jährliche Grundrente kann niemals fallen, sondern durch zugeteilte Gewinne nur mehr steigen. Die Verzinsung ist garantiert, und alle zugeteilten Gewinne sind unverfallbar.

3. Wie errechnet sich meine Rente?

Für die Berechnung der BKV-Rente kommen die bei Vertragsabschluss geltenden Rententafeln sowie der aktuelle Garantiezins von derzeit 1,75 %* zur Anwendung. Durch zugeteilte Gewinne kann die künftige Rente höher als prognostiziert ausfallen. 
Bei Wechsel aus der PK gilt: Ob und um wie viel niedriger die garantierte BKV-Rente sein wird als die Pension aus der Pensionskasse hängt davon ab, mit welchem Rechnungszinssatz Ihr Vertrag in der ursprünglichen Veranlagungs- und Risikogemeinschaft (kurz: VRG) geführt wurde. Als Faustregel gilt: Je höher der Rechnungszinssatz in der Pensionskasse, umso höher der Abschlag zur garantierten Monatsrente aus der BKV.

4. Wer kann in die BKV wechseln?

Jeder Anwartschaftsberechtigte einer Pensionskasse kann ab dem 55. Lebensjahr, spätestens aber zum Pensionsantritt in die BKV wechseln, sobald der Arbeitgeber eine entsprechende arbeitsrechtliche Grundlage und einen entsprechenden BKV-Vertrag abgeschlossen hat.

5. Gilt die Regelung auch für meine Hinterbliebenen?

Ja, im Todesfall wird Ihr Kapital in der BKV gem. den Parametern der vertraglichen Grundlagen in eine lebenslange Witwen- bzw. Witwerrente bzw. eine Waisenrente bis max. zum vollendeten 27. Lebensjahr umgewandelt.

6. Wann muss ich mich für einen Wechsel entscheiden?

Möchten Sie während des aufrechten Dienstverhältnisses in die BKV wechseln, können Sie das ab dem 55. Lebensjahr. Ihre Erklärung muss schriftlich bis 31.10. des Jahres beim Arbeitgeber und der Pensionskasse eintreffen, damit der Wechsel dann mit dem nächsten 1.1. erfolgt! Wenn Sie zum Pensionsantritt in die BKV wechseln, können Sie das auch unterjährig.

7. Ist ein Wechsel aus der BKV zurück in die Pensionskasse möglich?

Ein Wechsel aus der BKV ist nur vor Pensionsantritt möglich!




  Überblick über die Unterschiede der PK und BKV

  • Organisationsform

  • Veranlagung

  • Bewertung des Vermögens

  • Garantiemöglichkeiten

  • Pensionsentwicklung

  • Rechnungsgrundlagen: Renten-/Sterbetafeln, Rechnungszins

  • Transparenz

Organisationsform

Pensionskasse

Betriebliche Kollektivversicherung

Auf Verwaltung von Betriebspensionen spezialisierte und
beschränkte Gesellschaft; Veranlagung und Verwaltung erfolgt in
getrennten Veranlagungs- und Risikogemeinschaften (VRGn).
Gruppenrentenversicherung, die in einer gesonderten Abteilung
des Deckungsstocks einer Versicherungsgesellschaft geführt
wird.

Veranlagung

Pensionskasse

Betriebliche Kollektivversicherung

Unterschiedliche Veranlagungsstile von konservativ bis dynamisch
können vom Arbeitgeber festgelegt aber auch im Rahmen eines
Lebensphasenmodells vom Arbeitnehmer individuell gewählt
werden.
Die BKV darf nur in Form einer klassischen Lebensversicherung
betrieben werden und unterliegt somit einer konservativen
Ausrichtung.

Die Veranlagung wird im §78 VAG geregelt, wobei
die Aktienquote aktuell bei unter 5% liegt. Aufgrund der
Zinsgarantie liegt der Schwerpunkt auf hochqualitativen
Anleihen, die einen stabilen Ertrag gewährleisten.

Bewertung des Vermögens

Pensionskasse

Betriebliche Kollektivversicherung

Veranlagungsergebnis wird Eins zu Eins an die Begünstigten
weitergegeben

Versicherungstechnisches Ergebnis verbleibt in der VRG

Exakte Bewertung des Vermögens (Tageswertprinzip und
held to maturity-Bewertung) und
Ausgleich von Schwankungen über eine Schwankungsrückstellung

Gewinnbeteiligung (entsteht aus dem Veranlagungsergebnis, dem
Risikoergebnis u. dem Kostenergebnis)
wird gemäß Gewinnbeteiligungsverordnung
an die Begünstigten weitergegeben und
ist sofort unverfallbar
(Höchststandsgarantie).

Vorsichtige Bewertung des Vermögens
und Bildung stiller Reserven (Niederstwertprinzip).

Garantiemöglichkeiten

Pensionskasse

Betriebliche Kollektivversicherung

Garantie ist vertragsabhängig
Bei Modellen mit Mindestertrag wird ein nach gesetzlichen
Vorgaben bestimmter Ertrag bzw. in der Sicherheits-VRG die
Höhe der ersten Monatspension garantiert.

Der Begünstigte sichert sich ab Eintritt in das Vorsorgesystem
den Garantiezinssatz und die zum Abschluss gültige Rententafel.


Zusätzlich sind einmal zugeteilte Gewinne sofort unverfallbar.

Pensionsentwicklung

Pensionskasse

Betriebliche Kollektivversicherung

Pension kann steigen, gleich bleiben oder sinken.

Glättung durch Schwankungsrückstellung.

Die Grundrente ist garantiert und steigt jährlich um die
Gewinnbeteiligung.

Die Bonusrente ist zu Auszahlungsbeginn höher als die
Grundrente, kann dafür aber bei einer Reduktion der
Gewinnbeteiligung – maximal bis zur Garantierente zu
Rentenbeginn – sinken.

Bei Erhöhung der Gewinnbeteiligung
erhöht sich auch die Bonusrente.

Rechnungsgrundlagen: Renten-/Sterbetafeln, Rechnungszins

Pensionskasse

Betriebliche Kollektivversicherung

Renten-/Sterbetafeln:
Werden regelmäßig von der FMA überprüft und bei Bedarf
angepasst. (AVÖ 2008 PK Stand 2012)

Rechnungszins:
Technische Hilfsgröße
Vertragsabhängig 3- 6,5%,
Neuabschlüsse und -eintritte max. 3%,
Sicherheits-VRG 1,75%.

Renten-/Sterbetafeln:
Garantie der bei Einbeziehung gültigen Rententafel
(AVÖ 2005 R stand 2012)


Rechnungszins:
1,75% (lt. Höchstzinsverordnung 2012 der FMA)

Transparenz

Pensionskasse

Betriebliche Kollektivversicherung

Umfassende Informationen an Begünstigte laut
Pensionskassengesetz und Verordnung (insb. jährliche
Kontoinformation sowie Information beim Pensionsantritt)

Kontroll- und Informationsrechte in der Hauptversammlung
und durch Vertreter der Begünstigten im Aufsichtsrat
Auskunftsrecht zu den Kosten und zur Veranlagung sowie
über die Grundsätze der Veranlagungspolitik
Offizielle Berechnung der Veranlagungsergebnisse durch die
Österreichische Kontrollbank
Der Deckungsstock ist als Sondervermögen völlig vom
Betriebsvermögen der Pensionskasse losgelöst. Dieses
Vermögen kann nicht verpfändet oder belastet werden.

Kontroll- und Informationsrechte laut
Versicherungsaufsichtsgesetz und Transparenzrichtlinie der
FMA

Information vor Wechsel zwischen PK und BKV:

Der Deckungsstock stellt ein Sondervermögen im
Versicherungsunternehmen dar, dessen
Deckungserfordernis stets voll zu erfüllen ist und von der
FMA überwacht wird (VAG §20)

Für den Betrieb der BKV ist ein Beratungsausschuss
einzurichten, in dem Interessensvertreter der Arbeitnehmer
eingebunden sind (VAG §18j)

  Haben Sie Fragen?

Allianz Österreich - Kontakt