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GmbH Neu

  Neue Chancen für die Betriebliche Altersvorsorge in Ihrem Unternehmen

Allianz Österreich - Geschäftsfrau

Mit 1. Juli 2013 kommt es nun auch in Österreich zu gesetzlichen Änderungen bei der Rechtsform der GmbH. Durch diese Reform soll die zuletzt stagnierende Anzahl an GmbH-Neugründungen wieder ansteigen und diese Gesellschaftsform für alle Unternehmer deutlich attraktiver machen.

Eine GmbH kann ihren Mitarbeitern und Geschäftsführern eine Firmenpension zusagen – das verspricht für die Betriebliche Altersvorsorge (BAV) interessante Möglichkeiten.

  Die wesentlichen Eckpunkte

  • Senkung des Mindeststammkapitals von 35.000 Euro auf 10.000 Euro, wovon die Hälfte (=5.000 Euro) weiterhin “real“ einzuzahlen ist.
  • Senkung der Mindestkörperschaftssteuer von 1.750 Euro p.a. auf 500 Euro p.a.
  • Senkung der Gründungskosten:
    - einmalige Notariatsaktgebühr: Senkung von 1.181,50 Euro auf 602 Euro
    - Entfall der einmaligen Eintragungsgebühr ins Firmenbuch (bisher 150 Euro)
  • Entfall der Veröffentlichungspflicht im Amtsblatt der „Wiener Zeitung“.

Wichtig

Diese Bestimmungen für die GmbH Neu sollen nicht nur für Neugründer, sondern rückwirkend auch für bestehende GmbHs gelten.

  Pensionszusage - Zukünftige Pension selbst in die Hand nehmen

Mit Ausnahme der seit 2008 verpflichtenden Betrieblichen Mitarbeiter- und Selbstständigenvorsorgekasse ist es in Österreich Selbstständigen nicht möglich, für die eigene Pension begünstigt über den Betrieb vorzusorgen.

Eine GmbH ist jedoch eine juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit, die Mitarbeitern und auch Geschäftsführern Firmenpensionen zusagen kann. Da der Gesellschafter (Eigentümer) auch zugleich Geschäftsführer seines eigenen Unternehmens sein kann, ist er unter gewissen Voraussetzungen in der Lage selber zu entscheiden, ob und in welchem Umfang ihm eine Pensionszusage erteilt wird.

  Haben Sie Fragen? - Unsere Berater unterstützen Sie gerne

Allianz Österreich - Kontakt

Zu prüfen ist im Einzelfall neben der Finanzierbarkeit auf jeden Fall ein sogenannter „Fremdvergleich“. Vor allem die steuerliche Anerkennung der aus der Pensionszusage resultierenden gewinnmindernden Pensionsrückstellung wird u.a. daran gemessen, ob ein Geschäftsführer eines vergleichbaren Unternehmens, der keine Gesellschaftsanteile hält, ebenfalls eine Pensionszusage (in diesem Ausmaß) erhalten würde. In diesem Zusammenhang macht es auch einen Unterschied, ob das Unternehmen völlig neu gegründet wird, oder ob ein bereits länger existierendes Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaft, die bereits tätig war, in die neu gegründete GmbH „eingebracht“ bzw. in diese Rechtsform umgewandelt wird.

Wie das Gesetz von den Unternehmern letztlich angenommen wird, gilt es noch abzuwarten.

Unsere Spezialisten der Abteilung Betriebliche Altersvorsorge stehen Ihnen jedenfalls gerne für individuelle Beratungen zur Verfügung.

Wir beraten Sie gerne: bav@allianz.at

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