Nachhaltiges Wohnen

Nachhaltiges Wohnen

Gerade in der heutigen Zeit sollte jede und jeder Einzelne einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten. Das beginnt schon im Alltag und in den eigenen vier Wänden, denn schon kleine Veränderungen können das alltägliche Leben nachhaltiger gestalten.

Kleinigkeiten, wie Wäsche an der Luft zu trocknen, Elektrogeräte komplett auszuschalten, wenn sie nicht gebraucht werden und die Nutzung von wiederverwendbaren Einkaufstaschen können in Summe einiges bewirken. Mit unseren einfachen Tipps schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihre Geldbörse.

Nachhaltig Leben und Wohnen liegt aktuell stark im Trend. Und das zurecht – denn Klima- und Umweltschutz ist wichtiger denn je. Vor allem in Hinblick auf die Zukunft der nächsten Generationen sollten wir darauf achten, einen grünen Fußabdruck zu hinterlassen. Dafür braucht es von jeder und jedem Einzelnen nur ein paar kleine Schritte in die richtige Richtung, um der Umwelt etwas Gutes zu tun. Schon den Energieverbrauch zu senken und Müll zu reduzieren kann viel bewirken.

Die Zeiten, in denen man sich für Secondhand-Mode schämen muss, sind längst vorbei. Im Gegenteil: Vintage Mode wird immer mehr zum Trend und hat auch einen positiven Nebeneffekt auf die Umwelt. In Secondhand-Geschäften finden Sie oft wahre Schätze zu günstigen Preisen. Auch bei Möbeln ist Secondhand oder Upcycling immer mehr im Trend.

Nachhaltigkeit im Alltag

Das Thema nachhaltig Wohnen fängt schon bei der Anschaffung der Einrichtungsgegenstände und Elektrogeräte an. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie Ihre Wohnung nachhaltig einrichten können.

Verzichten Sie zum Beispiel auf Möbel aus Tropenholz, da dieses Holz meist unter schlechten Bedingungen abgeholzt und sehr weit transportiert wird. Auch Billigmöbel vom Discounter sind nicht besonders nachhaltig. Besser sind heimische Alternativen, die auch nachhaltiger sind. 

Bei der Wohnungseinrichtung muss der erste Gang aber nicht gleich in ein Möbelhaus führen. Das Angebot an schönen, gebrauchten Möbeln wird immer größer. Gebrauchte Möbel sind viel nachhaltiger als neu produzierte und geben den Räumen einen einzigartigen gemütlichen Charme. Neben Vintage ist auch Shabby Chic ein immer größerer Wohntrend. Teilweise kaputte Möbel können zweckentfremdet und durch Upcycling wiederverwendet werden. 

Achten Sie bei Elektrogeräten darauf, energieeffiziente Haushaltsgeräte  zu kaufen. Bei der Anschaffung von Kühlschrank, Waschmaschine und Co. sollten Sie auf eine Energieeffizienzklasse von A++ oder mehr zurückgreifen. Sie sind in der Anschaffung zwar teurer, verbrauchen aber deutlich weniger Strom und amortisieren sich damit schon nach wenigen Jahren.

Trennen Sie sich auch von Elektrogeräten, die Sie nicht unbedingt brauchen. Sie treiben den Stromverbrauch unnötig in die Höhe. 

Wir haben für Sie die einfachsten und effektivsten Tipps zum Energiesparen im Haushalt und um Ihren Energieverbrauch zu reduzieren zusammengestellt: 
  • Nutzen Sie nachhaltigen Strom aus erneuerbaren Quellen. Grüner Strom ist nicht nur besser für die Umwelt, sondern oft sogar günstiger
  • TIPP: Ein Preisvergleich der Stromanbieter kann sich lohnen!
  • Für Hausbesitzer zahlt sich oft die Investition in eine Solaranlage aus.
  • Trennen Sie Geräte, die gerade nicht in Gebrauch sind vom Strom. Zum Beispiel durch einen Mehrfachstecker mit Netzschalter. Auch im Standby Modus verbrauchen elektronische Geräte Energie.
  • Auch beim Waschen können Sie mit wenig Temperatur einfach Energie sparen. Wenn es nicht unbedingt nötig ist, besser mal mit 40 Grad anstatt mit 60 Grad waschen.
  • Benutzen Sie statt dem Herd den Wasserkocher. Dieser braucht beim Erhitzen deutlich weniger Strom. 
Strom sparen
  • Setzen Sie auf gute Dämmung und hochwertige Fenster, um die Heizkosten niedrig zu halten.
  • Im Winter sollten Sie die Wohnräume auf eine bestimmte Basistemperatur aufheizen, anstatt durch ständiges An- und Abdrehen große Schwankungen zu verursachen.
  • Drehen Sie den Thermostat nur so weit auf, wie Sie es wirklich brauchen. Nur ein Grad weniger spart schon sechs Prozent Energie.
  • Lüften Sie mehrmals am Tag komplett durch, anstatt das Fenster durchgehend zu kippen. So kommt auch mehr Sauerstoff rein.
  • Entlüften Sie Ihre Heizkörper regelmäßig, um eine gute Leistung zu erhalten. Auch das Abdecken sollten sie vermeiden, um keine Energie zu verschwenden, da es in beiden Fällen mehr Energie braucht, um auf eine angenehme Temperatur zu kommen. 
  • Verwenden Sie wiederverwendbare Tragtaschen aus Stoff oder Jute, um zusätzlichen Müll zu vermeiden. Kaufen Sie Obst und Gemüse wenn möglich ohne zusätzlich Verpackung.
  • TIPP: Wer ganz auf Verpackungen verzichten möchte, geht mit eigenen Dosen und Gläsern in einen verpackungsfreien Supermarkt.
  • Vermeiden Sie Einwegprodukte wie Wattepads, Abschminktücher, Küchenrolle und Papierservietten. Diese gehen nicht nur ins Geld, sondern produzieren auch unnötigen Müll. Nutzen Sie stattdessen Mikrofaser-Tücher oder Servietten und Tücher aus Stoff. 
Mülltrennung und Recycling
  • Kaufen Sie saisonale und regionale Lebensmittel, um die Transportwege zu verkürzen. Vielleicht haben Sie ja auch einen Bauernhof in der Nähe?
  • Achten Sie auf das Fairtrade-Siegel, wenn Sie mal nicht auf tropische Früchte verzichten können.
  • Reduzieren Sie Ihren Fleischkonsum und kaufen Sie Fleisch nur aus tiergerechter und heimischer Haltung mit zertifizierter und nachhaltiger Erzeugung.
  • Lassen Sie keine Lebensmittel schlecht werden – einfach in kleineren Mengen einkaufen und einen Kochplan erstellen, um nichts wegwerfen zu müssen. 
  • Nutzen Sie im Alltag die Dusche anstatt zu baden.
  • Drehen Sie während dem Zähneputzen das Wasser ab.
  • Betätigen Sie wenn möglich die Stopptaste auf der Toilette.
  • Starten Sie Waschmaschine und Geschirrspüler erst dann, wenn die Geräte wirklich voll sind. 
Vor allem in heutigen Zeiten geht Nachhaltigkeit uns alle an. Deshalb unterstützt Sie die Allianz mit zahlreichen Versicherungsleistungen, um nachhaltig zu wohnen und energiesparend zu leben. Erfahren Sie hier mehr zur Nachhaltigkeit bei der Allianz!